Geläut

 

St. Benedikt, Jestetten

Die Pfarrkirche St. Benedikt in Jestetten verfügt über ein vierstimmiges Geläut. Die große Glocke 1 ist eine historische Glocke aus dem 17. Jahrhundert. Die Glocken 2, 3 und 4 stammen aus der Glockengießerei Grüninger und wurden in einer Legierung aus sogenannter Weißbronze gegossen. In der Melodielinie erklingt das ausgefüllte Mollmotiv.
Der im 16. Jahrhundert errichtete Glockenturm ist seitlich an den in den Nachkriegsjahren errichteten Kirchenbau angestellt. Die Glocken hängen in einem zweigeschossigen historischen Holzglockenstuhl.
 

St. Valentin, Lottstetten

Die Pfarrkirche St. Valentin in Lottstetten verfügt über ein insgesamt fünfstimmiges Geläut. Die kleine Glocke 5 stammt noch von der Gießerei Grüninger, die Glocken 1–4 stammen vom Bochumer Verein für Gußstahlfabrikation. Die Glocken 1–4 tragen Inschriften. Glocke 1 ist die Christusglocke, Glocke 2 die Marienglocke, Glocke 3 die Josefsglocke und Glocke 4 die Sebastianglocke.
 

St. Antonius, Dettighofen

Die Kapelle St. Antonius in Dettighofen verfügt über 2 Glocken. Sie stehen im Intervall einer Dur-Terz zueinander. Glocke 1 stammt von der Glockengießerei Grüninger. Die kleine Glocke 2 wurde im Jahr 1687 von Tobias Schalch in Schaffhausen gegossen. In einem mittig in den First der Kapelle gestellten hölzernen Dachreiter hängen die Glocken direkt in der Zimmermannskonstruktion des Dachreiters.
 

St. Martin, Dettighofen-Baltersweil

Die Pfarrkirche St. Martin in Baltersweil verfügt über ein dreistimmiges Geläut der Glockengießerei Grüninger aus den Jahren 1923 und 1950. In der Melodielinie erklingt das Te Deum-Motiv.
In einem mittig über den Eingangsgiebel der Pfarrkirche gestellten sechseckigen Dachreiter hängen die Glocken in einem Stahlglockenstuhl.
 

St. Dorothea Lottstetten-Nack

Die im Jahr 1710 errichtete Kapelle St. Dorothea in Nack verfügt über eine elektrifizierte Glocke. Diese wurde im Jahr 1817 von dem Glockengießer Fischer in Schaffhausen gegossen. In einem mittig über den First und den Chorraum der Kapelle gestellten hölzernen Dachreiter hängt die Glocke auf einer fachwerkartigen Stahlkonstruktion direkt in der Zimmermannskonstruktion. Der Dachreiter ist auf allen vier Seiten mit Uhrenzifferblättern bestückt. Die Glocke verfügt über ein Magnetschlagsystem.